Tag des Judos und Sportklassen im Schuljahr 2017/18

Was ist der Tag des Judo?

Im November 2016 wird zum dritten mal ein bundesweiter Tag des Judo in der Zeit vom 08.11 – 22.11.2016 durchgeführt. Es soll an möglichst vielen Schulen in Deutschland Projektunterricht zum Thema „Judo – ein Sport zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der sozialen Kompetenzen“ realisiert werden. Diese Aktion wird durch den Deutschen Judo- Bund e.V. (DJB) in enger Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und den jeweiligen Vereinen ermöglicht. Es werden mehr als 200 Vereine und Schulen in ganz Deutschland an diesem Projekt beteiligt sein.

Was ist das Ziel des Tag des Judo?

Ziel des Tag des Judo ist es, Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen aufzu- bauen und diese nachhaltig zu gestalten. Schulen mit ihren SchülerInnen wird die Möglichkeit geboten, die positiven (sport-) soziologischen Aspekte dieser Sportart und die festgeschriebenen Judo-Werte, u.a. Höflichkeit, Hilfsbreitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, etc., kennenzulernen. Die SchülerInnen sollen pädagogisch durch unterschiedlichste Spielformen an den Judosport, das Kämpfen und Verteidigen, herangeführt werden.

Warum findet Judo in der Schule statt?

Für SchülerInnen leistet Judo einen wertvollen pädagogischen Beitrag, der neben viel Spaß und Freude auch Kooperations-bereitschaft, Verantwortlichkeit und Rücksichtnahme vermittelt. Die ganzheitliche Förderung ihrer Persönlichkeit, sozialen Kompetenzen und vor allem psychomotorischen Fahigkeiten macht Judo als Sportart besonders wertvoll. Außerdem Judo bietet den SuS einen optimalen Einblick in eine Zweikampfsportart, da neben Kampfsituationen am Boden oder im Stand, Roll- und Fallelemente sowie kooperative Bewegungsaufgaben vermittelt werden. Dabei gibt Judo ein geringes Verletzungspotential, da weder geschlagen noch getreten wird. Außerdem wird eine ausgewogene Verbesserung und Festigung des Stütz- und Bewegungsapparats, so-wie der motorischen Fähigkeiten der SuS angestrebt (konditionelle Fähigkeiten: Kraft und Beweglichkeit, koordinativen Fähigkeiten: u.a. Reaktions-, Gleichgewichts-, Orientierungs- und Umstellungsfähigkeit). Das Fördern der motorischen Fähigkeiten ist nicht judospezifisch, sondern ist in vielen anderen Sportarten ähnlich relevant. Dies sind u.a. Ziele die der Bildungsplan der Hansestadt Hamburg und das Sport-Curriculum der StS im Kompetenzbereich Wettkämpfen und Kooperieren vorsieht. Der Umgang mit Gewinnen und Verlieren wird problematisiert und konfrontiert die SuS regel- mäßig.

Warum findet der Tag des Judo am Bildungszentrum Stübenhofer Weg statt?

Am Tag des Judo organisiert die StS Stübenhofer-Weg, in Kooperation mit der GS Stübenhofer-Weg, einen Klassenstufen übergreifenden Projektunterricht. Dabei soll u.a. mit den qualifizierten A-Trainern Slavko Tekic, Hartmut Peters und Daniel Lenk, sowie weiteren langjährigen Judokas zu dem Thema „Judo – ein Sport zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der sozialen Kompetenzen“ mit den SchülerInnen gearbeitet werden. Mehr als 200 SchülerInnen werden an diesem pädagogisch ausgearbeiteten Projektunterricht teilnehmen. Im Anschluss an diese Veranstaltung haben die SchülerInnen die Möglichkeit, bei der Judogemeinschaft Sachsenwald, dem Kooperationspartner der StS, ein kostenloses Probetraining durchzuführen oder an einem an der StS Stübenhofer Weg stattfindendem Projektkurs mit dem Themenschwerpunkt Judo teilzunehmen.

Sportklassen im Schuljahr 2017/2018 mit Schwerpunkt Judo

Besonders Judo interessierte SchülerInnen haben die Möglichkeit sich für die Sport- klasse zu empfehlen. Die Sichtung für die Sportklassentalente, in Kooperation mit dem Hamburger Judoverband und dem Hamburger Sportbund, findet am 20.01.2017 statt. Interessierte SchülerInnen der Grundschule bitte an daniel.lenk@stuebenhofer-weg.de zusenden. Die Teilnahme an der Sichtung ist keine Garantie für die Aufnahme in eine Sportklasse, da die Anzahl der Judoplätze auf 7 begrenzt ist.